Historische Stiche Pyrmont
"Plan von der Festung und Resistence der Graffen von Pyrmont
von dem Stifft Paderborn belegt und beschossen", 1629/30:

Darstellung der Stadt Pyrmont um 1698:
"Wahrer und eigentlicher Abriß des hochfürst(lichen) Waldeck(ischen) weitberühmten H(eiligen) Saur und
Gesund-Brunn zu Piermondt"

Ausschnitt der ersten Kartographie der Region Pyrmont um 1714:

"Prospect und gründliche Darstellung des Pyrmontischen Thals und der weitberühmten Gesundbrunnen daselbst",
1717:

Pyrmonter Tal, 1736:

Burg "Petri mons", genannt "Schell-Pyrmont", 1638:

Mit der Burg und mit dem Namen Pyrmont verhält es sich so:
An Stelle der im Bild oben "Schell-Pyrmont" genannten Burg steht heute ein Aussichtsturm,
der "Schellenturm".
Dieser Turm ist aus den Resten der verfallenen Burg "Schell-Pyrmmont" errichtet worden.
Die Burg "Schell-Pyrmont" wurde schon 1180 vom Mainzer Erzbischof Philipp von Heinsberg
gebaut.
Von der Burg aus konnte der Erzbischof seinen Besitz beherrschen,
den er von Kaiser Barbarossa (Friedrich I) erhalten hatte.
Der Erzbischoff selbst nannte seine Burg "Petri mons" (Berg des Apostels Petrus),
nicht "Schell-Pyrmont".
Der Name "Pyrmont" soll aber nicht von "petri mons" stammen.
Vielmehr soll der Name Pyrmont so entstanden sein,
dass bis zur Errichtung der christlichen Burg "Petri mons"
an gleicher Stelle bereits eine germanische Burg gestanden hatte.
Ein Sohn Widukinds nämlich, der Graf von Peremunt, hatte sie um das Jahr 810 herum gebaut.
Im Rahmen der Christianisierung wurde dann die germanische Burg
durch die christliche "Petri mons" (genannt SchellPyrmont") ersetzt.
Der Name "Pyrmont" war also bereits vor Errichtung der Burg "Petri mons"
von "Peremunt" abgeleitet worden.
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Das Brunnenhaus, 1738:

Die Brunnenstraße, 1738:

Die Stadt Pyrmont mit Ösdorf, 1753:

Plan der Stadt Pyrmont, 1790:

Postkutsche in der Brunnenstraße, um 1800:

Bombergallee: dort standen Ärzte unter Bäumen, um ihre Patienten zu behandeln, um 1800:

Hauptallee, um 1800:

Brunnenplatz, !790:

Fürstenfreff im Fürstenbad: Im Zentrum der "Brunnenplatz",
Stich Nr. 1 um 1840 ("Eselreiten"):

Detail aus: "Eselreiten":

Brunnenplatz (Darstellung eines anderen Künstlers), 2. Stich um 1840:

3. Stich "Brunnenplatz", 1840:

4. Stich "Brunnenplatz",später koloriert, 1840:

"Brunnenplatz", koloriert, 1860:

Brunnenplatz um 1900:

Saline, 1864, koloriert:
Die Saline, Jahreszahl unbekannt:

Das Schloss (beherbergt heute u.a. Museum mit Brunnenfund, Freilichtbühne), 1738:

Schloss, 1784:

"Fürstliches Schloss Pyrmont", Jahreszahl nicht bekannt:

Radierung, koloriert "Schloss Pyrmont", Jahreszahl unbekannt

Schloss, 1812

Große Alle mit Fontäne, 1784:

Große Allee mit Fontaine, unbekannte Jahreszahl:
:
Erdfälle

Dunsthöhle, 1730:

1750: Der Dunst ist allerdings nicht schwefelhaltig, wie der Künstler schreibt, sondern besteht aus CO2.
Goethe kurte zwei mal in der Badestadt und besucht dabei mehfach die Dunsthöhle. Er nahm sich
von dem "geheimnisvollen Dunst", wie er schreibt, einige Flaschen mit nach Weimar. Dort setzte
er seine Gäste in Estaunen, als er mit dem unsichtbaren Etwas eine Flamme löschte, genauso, wie
er es in der Dunsthöhle in Bad Pyrmont vorgeführt bekommen hatte.

Der Königsberg:

Schücking-Villa, um 1900:

Der Bahnhof, 1900:

Pferdebahn:

Die Bombergbahn 1895 bis 1925,
eine "Standseilbahn".
Die Talstation war in der Nähe der Herkulesstatue. An der Bergstation befand sich ein Restaurant.
Aus wirtschaftlichen Gründen wurde der Betrieb 1925 eingestellt.
Auf der Abbildung erkennt man im Hintergrund den Spelunkenturm:

Bombergbahn, Bergstation-Restaurant:

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